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Unsere Projekte

 

Naturtag

 

Das Projekt findet einmal wöchentlich am Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr statt.

 

Ablauf:

  • Im Herbst/ Winter essen wir im Kindergarten bevor es losgeht. Im Frühling/ Sommer essen wir in der freien Natur

  • Danach machen wir uns auf zur Wiese, an den Bach oder in den Wald.

  • Es findet immer ein pädagogisches Angebot statt. Dieses beinhaltet unter anderem das Kennenlernen von Bäumen, Pflanzen, Waldfrüchten und Tieren, z. B durch Spiele, Sach- und Bilderbücher, Lieder, Fingerspiele, Lupe und Mikroskop, klingende Geschichten, Entspannungsgeschichten

  • Nach der Bildungsaktivität können die Kinder in der Freispielphase die Natur selbst erkunden.

 

Ziele:

  • Gemeinsam mit den Kindern die Natur zu erleben bedeutet insbesondere Impulse für die Sinne, die Kreativität und Fantasie

  • Die Grob- und Feinmotorik werden durch Laufen auf unebenem Gelände, Balancieren auf Baumstämmen, Klettern und Kreativarbeiten gefördert

  • Die Kinder lernen über Stock und Stein zu springen, sich selbst zu vertrauen, eigene Fähigkeiten richtig einzuschätzen und neue Hindernisse als Herausforderung anzunehmen. Sie können sich selbst entdecken, erforschen und begreifen

  • Die soziale Kompetenz wird durch Rollenspiele, Absprachen und Rücksichtnahme gestärkt

  • Das Sachwissen wird durch das Kennenlernen von Flora und Fauna des Waldes gefördert

  • Die Differenzierungsfähigkeit (Blätter, Rinde, etc.) wird geschult.

  • Die Kinder lernen den Umgang mit physikalischen Kräften (ausbalancieren von Stöcken und Mobiles, unterschiedliche Gewichte von Stöcken und Steinen)

  • Der Wald ist in erster Linie Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Wir Menschen sind nur Besucher. Deshalb ist es wichtig, den Kindern einen achtsamen Umgang mit der Natur zu vermitteln

 

Kooperation mit dem Nationalpark Schwarzwald:

Alle zwei Monate besuchen wir mit Kindern eines bestimmten Jahrgangs mit einem Geologen den Nationalpark. Im Rahmen der Kooperation erarbeiten die Kinder verschiedene Themen rund um die Natur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gartenprojekt „Farbengarten“

 

 

Seit 2012 ist das Gartenprojekt fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Regelmäßig finden unter der Leitung von Olga Sauer Aktivitäten rund um den Farbengarten statt. 

Die Leitsätze des Pädagogen Fröbel „Bestaunen- Begreifen – Beschützen“ und des amerikanischen Naturpädagogen Joseph Cornell bilden hier die Grundlagen der Projektarbeit.

Das Projekt findet einmal wöchentlich am Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr in Zusammenarbeit mit Eltern statt. Ehrenamtlich engagierte Eltern sind hierzu immer erwünscht und herzlich willkommen.

 

Ablauf:

  • Beginn 09:00 Uhr: Vorbereitung im Kindergarten (anziehen, Rucksäcke und Vesper einpacken)

  • Gemeinsamer Weg zum Farbengarten

  • 09:30 Uhr: gemeinsames Essen, Morgenlied und Tischgebet unter dem Kirschbaum

  • 10:00 Uhr: Einteilung in Gruppen und Besprechen von Aufgaben

  • Regelmäßige Trink- und Spielpausen sowie Freispielphasen

  • 11:20 Uhr: Gemeinsames Aufräumen

  • 11:30 Uhr: Abschiedsrunde und Erlebnisaustausch

  • 11:45 Uhr: Gemeinsame Rückkehr in den Kindergarten

 

Ziele:

  • Die Kinder erfahren die Natur im Garten mit allen Sinnen

  • Die Kinder erleben sich selbst in Kooperation mit anderen im Team

  • Die Kinder erleben, begreifen und gestalten die Prozesse vom Anbau, über die Pflege bis hin zur Ernte. Damit erleben sie den Kreislauf des Lebens

  • Sie übernehmen Verantwortung für ihre direkte Umwelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewegungserziehung

 

Immer Mittwochmorgens findet von 09:45 bis 11:45 Uhr die Turnstunde in der Pfarrberghalle statt. Die Kinder besuchen im Wechsel in zwei verschiedene Gruppen die Halle.

Unser Motto lautet „Bewegung ist lernen, lernen ist Bewegung“

 

Ablauf:

  • Nach dem Frühstück im Kindergarten starten wir um 09:30 Uhr mit der jeweiligen Gruppe und unseren Turnbeuteln zur Turnhalle

  • In der Halle angekommen ziehen die Kinder und Erzieher ihre Turnkleider an und treffen sich in einem Sitzkreis

  • Gemeinsamer Beginn mit Bewegungsliedern oder Aufwärmspielen

  • Anschließend können die Kinder sich an einer Bewegungslandschaft ausprobieren oder es findet eine angeleitete Stunde mit verschiedenen Materialien, z.B. mit Bällen, Reifen, Schwungtuch oder unserem eigenen Körper statt

  • Gegen Ende wird gemeinsam mit den Kindern aufgeräumt und in einer Abschlussrunde kommen die Kinder mit einer Massage, Mediation oder Dehnübungen zur Ruhe

  • Nach dem Umziehen kehren wir zurück in den Kindergarten

 

Ziele:

  • Förderung des kindlichen und natürlichen Bewegungsdrangs

  • Haltungsschäden entgegenwirken und eine gesunde Entwicklung unterstützen, z.B. durch das Aufwärmen, durch Dehn- und Gleichgewichtsübungen und durch Stärkung der Muskulatur

  • Die Kinder lernen ihre eigenen Grenzen, den Körper und ihre Kräfte kennen, um diese einschätzen zu können

  • Entwicklung des Selbstvertrauens

  • Stärken des Sozialverhaltens innerhalb der Gruppe

  • Förderung der Frustrationstoleranz

 

Turnen und Sport haben vor allem das Ziel der natürlichen Lebensfreude des Kindes Raum zu geben und so das Wohlbefinden und die motorischen Fähigkeiten zu stärken und eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildungshaus

 

Die Waldulmer Grundschule und der Kindergarten “St. Maria“ haben sich 2010 zu einem Bildungshaus zusammengeschlossen.

In altersheterogenen Gruppen haben die Kinder die Möglichkeit, besondere Fähigkeiten zu entwickeln. Durch Kommunikation und Interaktion der Kinder untereinander findet Bildung als Prozess statt. Gemeinsame Interessen und Schaffensfreude bilden die Basis des Lernens auf verschiedenen kognitiven, sozialen und emotionalen Ebenen.

Jedes Jahr im Oktober startet die Intensivkooperation zwischen der Grundschule und unserem Kindergarten. Die Schüler der 3. oder 4. Klasse übernehmen eine Patenschaft für die Kindergartenkinder. Jeden Montag besuchen die Schulanfänger des Kindergartens von 10:00 bis 11:30 Uhr die Grundschule Waldulm. Gemeinsam mit ihren Paten und dem pädagogischen Fachpersonal (Kooperationslehrerin, Erzieherinnen) lernen, spielen und singen die Kinder. Auch mit Materialien der Pädagogin Maria Montessori wird nach dem Konzept des selbstkontrollierten, eigenständigen Lernens gearbeitet. Es finden außerdem gemeinsame Feste, Exkursionen, Theaterfahrten und Projekttage statt.

 

Ablauf:

  • Wir versammeln uns mit den Paten aus Klasse 3 oder 4 und der Kooperationslehrerin im Bildungshauszimmer und begrüßen uns

  • Einführung in das heutige Thema (Buchstaben, Zahlen, Körper, Formen etc.) durch Lieder, Rätsel und Geschichten

  • In Zusammenarbeit mit den Paten führen die Kinder eine Stationenarbeit durch (angelehnt an Maria Montessori)

  • Das Gelernte wird durch pädagogische Fachkräfte vertieft (Arbeitsblätter, Kreativarbeiten)

  • Wenn möglich, schließen wir die Bildungshausstunde mit der bewegten Pause ab

 

Ziele:

  • Durch diese intensive Kooperation lernen die Kinder den Schulalltag kennen, fassen Vertrauen und erwerben Kompetenzen, die ihnen den

Schulbeginn erleichtern

  • Das Gemeinsame Lernen ermöglicht einen nahtlosen, angstfreien Übergang in die Grundschule. Die Kinder erhalten Sicherheit und fassen Vertrauen. Zusammen mit den Paten vergleichen, ordnen, sortieren, messen, zählen, rechnen, basteln, singen und lesen die Kinder.

  • Die Konzentration, Ausdauer, Fein- und Grobmotorik sowie Arbeitstempo und Sozialverhalten werden gefördert und geschult.

  • Der gegenseitige Austausch der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte sowie der gemeinsame Blick auf die Kinder ermöglicht eine optimale Bildungsbegleitung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Experimentieren

 

In jedem Menschen steckt eine Triebfeder, sich zu entfalten. Kinder sind neugierig und wollen ihre Welt begreifen und entdecken. Von der Geburt an erforschen die Kinder ihre Welt mit allen Sinnen.

Auch in unserer Einrichtung sind sie Forscher, Entdecker und Erfinder. Mit dem angeleiteten Angebot werden die Kinder in der wertschätzenden Atmosphäre zum gemeinsamen Forschen und Experimentieren angeregt. Im Dialog miteinander werden sie motiviert, Fragen zu stellen und sie zu überprüfen. Jeden Mittwoch wird in Kleingruppen zwischen 10 und 12 Uhr ein kindgerechtes Forscherangebot zu einem bestimmten Thema durchgeführt.

Im Atelier ist eine Experimentierecke eingerichtet, in der das selbständige Experimentieren und Forschen ermöglicht wird.

 

Ablauf:

  • Eine Fachkraft greift Fragen und Beobachtungen der Kinder auf oder bringt Impulse ein. 

  • Gemeinsam tauschen die Kinder mit der Fachkraft ihr Vorwissen aus und äußern ihre Vermutungen

  • In eigenen Versuchen werden Hypothesen überprüft

  • Kinder werden ermutigt ihre Beobachtungen zu äußern und zu beschreiben.

  • Zum Abschluss werden die Ergebnisse dokumentiert und reflektiert. [1]

 

Unsere Ziele:

 

  • Anregung des kindlichen Forscherdrangs durch das eigene Aktivwerden

  • Unsere Umgebung genau beobachten, Hypothesen aufstellen und mit verschiedenen Strategien überprüfen

  • Erweiterung des Sachwissens und Erwerb eines naturwissenschaftlichen Grundverständnisses

  • Förderung der Selbstkompetenz durch eigenes Handeln und reflektieren

  • Erweiterung der Sozialkompetenz durch Kommunikation und Kooperation

  • Förderung der Lernkompetenz durch das Einholen von Informationen und Unterstützung  und das Finden von Lösungen

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entfacht werden wollen.“

 

 

 

 

[1] https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/de/praxisanregungen/hintergruende-zum-forschenden-lernen/ 18.02.2020

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