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Krippenarbeit

In einer vertrauensvollen Umgebung können die Kinder sich öffnen, sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen und vielfältige Selbsterfahrungen und - wahrnehmungen sammeln.

Die Krippenarbeit gestaltet sich nach einem pädagogisch geschlossenen Konzept,

d.h. die Kinder bleiben in ihrer vorbereiteten und vertrauten Umgebung,

die ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.

Wir orientieren uns an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder und gestalten

unsere pädagogische Arbeit nach unseren Beobachtungen.

Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erziehern ist vertrauensvoll und partnerschaftlich.

 

Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit orientiert am Orientierungsplan

Sinn, Werte und Religion:

Religion erfahren die Kinder in Form von am Kirchenjahr orientierten  Bildungsangeboten und im Alltag z.B. beim Tischgebet, bei der Vermittlung von Werten und Gebräuchen, die ein Zusammenleben in der Gruppe ausmachen und die von jedem gelebt werden sollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Körper:

Beim wöchentlichen Turnen in der Pfarrberghalle bieten wir den Kindern die Möglichkeit, Materialien und Klein- und Großgeräte kennenzulernen und zu erproben.

Durch das altersgerechte Bewegungsangebot können die Kinder dem Bedürfnis nach Bewegung nachkommen und so ihre grob- und feinmotorischen Fähigkeiten weiterentwickeln.

Durch verschiedene Angebote erhalten die Kinder ein Gespür für ihren Körper und sammeln Selbsterfahrungen und - wahrnehmungen, die ein positives Selbstbild fördern.

Wir ergänzen das von zu Hause mitgebrachte Vesper durch Obst und Gemüse,

das die Eltern zusätzlich mitbringen. Hierdurch lernen die Kinder verschiedene

Obst- und Gemüsesorten kennen und erweitern ihren Geschmackssinn.

 

Sprache als Bildungsauftrag:

Uns ist es wichtig, den Kindern eine sprachanregende Umgebung, z. B durch Bilderbücher und Spielmaterial mit Aufforderungscharakter zu schaffen.

Wir achten darauf, für die Kinder ein sprachliches Vorbild zu sein, wir berücksichtigen dabei Kinder, die bilingual aufwachsen und vermitteln ihnen spielerisch im Alltag sprachliche Anreize. Dadurch erweitern wir ihre Sprachkompetenz (Wortschatzerweiterung, Aussprache, Grammatik).

Durch gezielte Bildungsaktivitäten, z. B durch Lieder, Fingerspiele, Kreisspiele, Musik und Bewegung etc. fördern wir das Kommunikationsverhalten und stärken die Sprechfreude der Kinder.

 

Gefühl und Mitgefühl:

Eine vertrauensvolle Bindung wird durch die Kommunikation und Interaktion zwischen dem Kind und der pädagogischen Fachkraft aufgebaut.

Durch Feinfühligkeit und Achtsamkeit geben wir den Kindern die Möglichkeit,

ihren Gefühlen Ausdruck zu geben und Gefühle, Mimik und Gestik anderer wahrzunehmen

und angemessen zu reagieren. Das sensible Verhalten der pädagogischen Fachkraft

vermittelt den Kindern Sicherheit und Geborgenheit.

Im Freispiel und in gezielten Angeboten fördern wir die sozialen Kontakte in der Gruppe und gestalten Interaktionen. Die Kinder entwickeln somit einen achtsamen Umgang mit ihrer Umwelt (Menschen, Tiere und Natur).

 

Denken:

Die Kinder nehmen ihre Umwelt mit allen Sinnen wahr. Sie erfahren ihre direkte Umgebung durch Greifen und Begreifen. Wir begleiten die Kinder pädagogisch in ihren Entdeckungen

im Alltag und in der Natur. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen

zu vertiefen und diese mit ihren Sinnen zu erleben.

In unserer pädagogischen Arbeit ist es uns wichtig, dass die Kinder erste Erfahrungen mit Farben, Formen und Mengen sammeln können. Dies erfahren die Kinder im Freispiel, in Alltagssituationen und in gezielten Bildungsangeboten.

 

Sinne:

Durch die Vielfältigkeit der Bildungsangebote und im Freispiel schulen die Kinder in jedem Augenblick ihres Tuns und Spielens ihre Sinne.

 

Naturerfahrungen:

Unsere Arbeit mit den Kindern ist am naturpädagogischen Profil orientiert.

Wir unternehmen regelmäßig Ausflüge in die freie Natur (z. B Wiese, Wald, Farbengarten,

Spielplatz …) und gehen täglich in den Kindergartenhof.

Durch gezielte pädagogische Angebote und im Freispiel, z.B. Blumenanschauung, Kastanienkiste ermöglichen wir den Kindern unterschiedliche Naturerfahrungen.

 

Unterstützung in der Selbständigkeit:

Wir unterstützen die Kinder in der Bewältigung ihres Alltags durch Übungen des täglichen Lebens (Tisch eindecken, Getränk eingießen…), Hände waschen, gemeinsame Tischkultur (Tasche holen, Essen aus- bzw. einpacken, anschließendes Mund und Hände waschen), Kleidung anziehen

(zuerst Schuhe, dann Jacke; Hausschuhe aufräumen…).

 

Sauberkeitserziehung:

Wir unterstützen die Eltern bei der Sauberkeitserziehung,

wenn das Kind dazu bereit ist, trocken zu werden.

Siehe Sauberkeitserziehungskonzept (Link)

 

Eingewöhnung/Umgewöhnung:

Eingewöhnung

(siehe Eingewöhnungskonzept „Das Berliner Eingewöhnungsmodell, INFANS Berlin 1990“)

 

Aufbau eines nahtlosen Übergangs in die Ü3-Gruppe

Die Umgewöhnung beginnt etwa zwei bis drei Wochen vor dem endgültigen Wechsel in die Ü3-Gruppe. Die Bezugserzieherin aus der Kleinkindgruppe begleitet das Kind in seine neue Gruppe. Während dieser Zeit zieht sie sich immer mehr zurück.

Seine neue Bezugserzieherin baut in dieser Zeit einen vertrauensvollen Kontakt zum Kind auf. 

Ist die Umgewöhnung abgeschlossen, zieht das Kind mit seinen persönlichen Sachen in die neue Gruppe um. Der Umzug gestaltet sich so, dass das Kind einen „Umzugskarton“ bekommt, in den es alle seine Sachen reinlegen kann. Gemeinsam mit allen Kindern wird im Morgenkreis ein kleiner Abschied des Kindes gefeiert. Danach zieht das Kind, begleitet von den anderen Kindern der Kleinkindgruppe an seinen neuen Platz an der Garderobe um.

Nach sechs bis acht Wochen führt die Bezugserzieherin der Ü3-Gruppe ein kurzes Gespräch mit den Eltern über den Verlauf der Umgewöhnung.

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